Podcast:
Einzig-Ort-iges Oberösterreich
OÖNachrichten
Jeder Mensch ist einzigartig. Folgedessen ist auch jeder Ort einzigartig.
Mein Name ist Wolfgang J. Hofer und in dieser OÖN-Podcast-Reihe habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt unseres Bundeslandes näher zu ergründen.
Als Fossil aus dem alten Jahrtausend wähle ich dafür aber eine Art und Weise, die vor allem den jüngeren Menschen als befremdlich erscheinen mag: Ich verzichte nämlich auf irgendwelche Informationen aus dem Internet. Kein Netz, kein Handy.
OÖ bietet soviel. Auch abseits der bekannten Tourismus-Locations und um diese individuellen Plätze geht es mir.
Und so erfahre ich in insgesamt Neun Episoden wissenswertes, aber auch lustiges sowie nachdenkliches von den zufällig vor Ort angetroffenen Menschen über ihr Leben bzw. OÖ.
Viel Vergnügen!
"Wolfgang J. Hofer funktioniert eigentlich am besten, wenn man ihn einfach machen lässt. Die Podcast-Idee hat er witzig, aber auch liebevoll umgesetzt. Weil, auch wenn er es vermutlich bestreiten würde, eigentlich mag er Menschen und kann auch sehr gut mit ihnen umgehen. Und so bringt er Originale vors Mikrofon, die auch allerhand Originelles zu sagen haben." - Barbara Eidenberger, OÖN-Ressortleiterin Online
Anm. WJH: Ich bestreite zu 100% mit absoluter Garantie auf alle sämtliche verfügbaren Weisen, dass ich aber sowas von sicher nicht "Menschen mag". Das wär ja noch schöner, wenn plötzlich auf meine alten Tage diese Unsitte auch bei mir Einzug halten würde. Pffft ...
In Folge 1 starte ich meine Rundreise im Reich der Mitte OÖs. Hier treffe ich auf Autoverkäufer, Schüler und Hundebesitzer.
Mit letzteren irre ich zu versteckten Wasserfällen und ich stolpere sogar - weil eben ohne Handyhilfe unterwegs - zufällig über einen verwahrlosten Gedenkstein mitten im Wald.
Das Ende dieses ersten Trips hätte ich mir auch ruhiger und spannender vorgestellt.
In Folge 2 offenbaren sich mir in Maria Neustift einzigartige Klofenster, landwirtschaftliche Start- und Ziellinien für Rallyebewerbe und das es bei der inneren Einkehr primär nicht um die Höhe dieser atemberaubenden Landschaft geht.
Im ersten Teil über die Gegend rund um Gaisbach im Mühlviertel öffne ich ein weiteres Fenster in unsere Geschichte: Sowohl die Monarchie als auch die NS-Zeit hat Spuren hinterlassen. Auch bei den angetroffenen Menschen!
Der zweite Teil führt mich schnaufend auf höchste Hügel zu namensgebenden Minnesänger und letztlich hinunter zu verwilderten Ruinen an einladenden Bade-Wasseroasen.
Das größte natürliche Wasserrevoir OÖs sollte am Ende von EP5 mächtig Eindruck bei mir schinden. Davor beweise ich bei herrlich lustigen Nachfahren der "Schwarzen Grafen" meine ausgesprochene Nächstenliebe und erfahre nebenbei, was es mit dem wahren Piessling-Ursrung auf sich hat. Oder auch nicht. Je nachdem.
Folge 6 führt mich zu lebensgefährlichen Bahnübergängen nach Ried im Innkreis. Frühere Kollegen beweisen ihr journalistisches Wissen, Busfahrer bestätigen mir das Handy-Problem und nebenbei bringe ich die österreichischste Form der Vergangenheitsbewältigung zu Tage.
Der für mich zweitbeste Ortsname von OÖ ist "Heagschroa". Ortsansässige wissen sogar über die skurrile Namensherkunft Bescheid und wer nach dieser Episode den mühlviertler Dialekt nicht lieben gelernt hat ist kein Landsmann. Vafl*%&§(& Antn numoi :-)
Bad Ischl ist ein monarchistisches Faszinuosum. Umso schwieriger gestaltete sich die Suche nach dem Ischl abseits des Kaisers. Ich bestieg den "Monte Hund", erfuhr welche Probleme dieses Erbe für die Bewohner bietet und landete zum Schluss an einem Seejuwel des Landes, wo gerade Messarbeiten in Punkto Wasserqualität durchgeführt worden sind.
Die letzte Episode führt mich in die Landeshauptstadt. Nach all den Bergen, Tälern, Seen, Hügel und Wälder hat sich die Frage gestellt: Wo gehen zum Entspannen und Abschalten die Bewohner von Linz hin?
Entlang der beiden Donauufer erklären mir Schweizer unsere gemeinsamen Parallelen, wie hart gewordenes Brot sinnvoll verwendet werden kann und was mit diesem komischen Holz-Stock-Klotz-Wurfspiel auf sich hat.